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Team-Chat

Der Team-Chat ist die interne Absprache Ihrer Organisation, im selben Fenster wie das Lagebild. Er ersetzt nicht den Support-Chat unten rechts, über den Sie uns erreichen: Der hier gehört Ihrem Team.

Im Web öffnet ihn die Schaltfläche Team-Chat am unteren Bildschirmrand, in der Mitte. Auf dem iPhone sitzt das Chat-Symbol oben in der Leiste, neben Ihrem Konto, auf jedem Bildschirm. Auf dem iPad bleibt es unten rechts, dort fährt das angedockte Fenster neben Ihrer Arbeit heraus.

Auf dem iPad ist das Gespräch ein angedocktes Fenster: Es bleibt offen, während Sie im Cockpit weiterarbeiten, Incidents quittieren oder Monitore ansehen. Genau dafür ist es gedacht: Während eines Incidents braucht man beides, die Zahlen und die Absprache. Auf dem iPhone fehlt dafür die Breite, dort öffnet dasselbe Symbol das Gespräch als Vollbild.

Symbol und Schaltfläche tragen eine Marke mit der Zahl der ungelesenen Nachrichten, und alle Wege zeigen dieselben Gespräche.

Direktnachrichten gehen an eine Person Ihrer Organisation. Sie entstehen über das Plus in der Kanalliste und existieren pro Paar genau einmal.

Incident-Kanäle entstehen aus einem Incident heraus: In der Incident-Ansicht legen Sie einen Kanal für alle Mitglieder oder nur für die Bereitschaft an. Wer gerade Dienst hat, steht in der Mitgliederliste oben. Der Kanal trägt den Namen des betroffenen Monitors, bei einem manuell angelegten Incident dessen Zusammenfassung, damit in der Kanalliste steht, worum es geht, und nicht nur eine Kennung.

Organisationskanäle sind offene Räume für alle Mitglieder.

Ein Kanal ist nur für seine Mitglieder sichtbar, mit Verlauf. Wer nicht Mitglied ist, sieht ihn nicht in der Liste und kann auch nichts hineinschreiben. Zwischen Organisationen trennt die Datenbank selbst: Nachrichten einer Organisation sind für eine andere nicht erreichbar, unabhängig von der Anwendung.

Verlässt jemand die Organisation, bleiben seine Nachrichten stehen, der Name verschwindet. Das ist dieselbe Regel wie in der Zeitleiste eines Incidents.

Eine neue Nachricht erreicht jedes Mitglied des Kanals außer dem Absender: in geöffneter Anwendung sofort im Gespräch, sonst als Mitteilung auf dem iPhone oder iPad.

Zwei Regeln dazu, und beide sind Absicht:

  • Wer hinsieht, wird nicht angestupst. Steht genau dieses Gespräch gerade offen auf dem Bildschirm, erscheint kein Banner. Die Nachricht ist ja schon da.
  • Ein stummgeschalteter Kanal schweigt vollständig. Kein Banner, kein Ton, keine Zählung. Stummschalten geht je Kanal, im Gespräch über die Glocke, in der Liste per Wischgeste.

Eine Chat-Mitteilung klingt bewusst nicht wie ein Ausfall: normaler Ton, kein Durchbrechen von Fokus oder Stummschalter. Diese Wucht bleibt der Alarmierung vorbehalten, damit sie ihre Bedeutung behält. Was eine Eskalation stattdessen tut, steht unter Alarmierung und Rufbereitschaft.

Ein Rechtsklick auf eine eigene Nachricht (in der App: langes Drücken) öffnet ein Menü mit Bearbeiten und Löschen. Fremde Nachrichten lassen sich weder ändern noch entfernen, auch nicht als Inhaber der Organisation.

Beides bleibt sichtbar, und das ist Absicht:

  • Eine korrigierte Nachricht trägt die Marke bearbeitet. Eine stille Korrektur wäre in einem Kanal, in dem Entscheidungen getroffen werden, eine Falle.
  • Eine gelöschte Nachricht behält ihren Platz und zeigt Nachricht gelöscht. Der Text ist fort, die Lücke bleibt sichtbar: Ein Incident-Kanal ist Teil der Dokumentation eines Incidents, und ein Loch in einer Chronologie, auf die sich später jemand beruft, wäre schlechter als eine sichtbare Leerstelle.

Eine Fassungshistorie gibt es nicht: Der vorherige Wortlaut wird nicht aufbewahrt.

Eine Nachricht fasst bis zu 4.000 Zeichen. Der Verlauf wird in Seiten zu je 50 Nachrichten nachgeladen, wenn Sie nach oben blättern. Dateianhänge gibt es nicht.