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Wartung und Kuratierung

Kündigen Sie ein Fenster an, dann entsteht für seine Dauer kein neuer Incident, und die Zeit bleibt SLA-neutral. In der Aufzeichnung steht das Fenster trotzdem, und auf Wunsch erscheint es als Banner auf Ihrer Statusseite; sichtbar oder nicht, das entscheiden Sie für jedes Fenster einzeln. Geplante Arbeit bleibt damit sichtbar, sie zählt nicht gegen Sie, und sie verschwindet nie unbemerkt aus den Zahlen.

Was gemessen wurde, bleibt getrennt von dem, was Sie über den Incident erzählen. Einen Fehlalarm können Sie mit Begründung verwerfen, und bevor das wirksam wird, zeigt Perstat vorab, wie sich Ihre Uptime dadurch ändert: der Wert vorher, der Wert danach. Gelöscht wird dabei nichts. Jedes Verwerfen trägt den Namen der Person, die es getan hat, und lässt sich zurücknehmen. Was zurückkommt, ist genau das Fenster, das verworfen wurde, mit seinen echten Grenzen.

Drei Reiter zeigen den ganzen Verlauf, für die Organisation und für jeden einzelnen Monitor, jede Ansicht direkt verlinkbar:

  • Zeitleiste: die rohen Statuswechsel je Region, unbearbeitet.
  • Ausfälle: die kuratierte Ausfallzeit, verworfene Meldungen inbegriffen und als solche gekennzeichnet.
  • Aktivität: der Verlauf der Konfiguration, mit “Meldung verworfen” und “Meldung wiederhergestellt”, jeweils mit Person und Zeitpunkt.

Korrekturen lassen sich leichter prüfen, wenn Person, Grund, Wirkung und Rücknahme sichtbar bleiben. Nur diese engere Produkteigenschaft behauptet Perstat; weder gilt die Aufzeichnung als manipulationssicher noch muss ein Prüfer eine Korrektur akzeptieren. Die dokumentierten Grenzen stehen unter Nachweise und Aufbewahrung.